Unser Schlaf zeigt, wie risikofreudig wir sind

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(© Image: Unsplash)
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(© Image: Unsplash) - Jede Person hat ihr persönliches Schlafprofil, das sich am Muster der Hirnströme erkennen lässt. Nun zeigen Forschende der Universität Bern, dass sich an Gehirnwellen während des Tiefschlafs in einem bestimmten Gehirnareal sogar ablesen lässt, wie risikofreudig jemand im Alltag ist. Täglich treffen wir unzählige Entscheidungen, bei denen wir unterschiedliche Risiken eingehen - im Strassenverkehr, beim Aktienkauf, im Sexualverhalten. Die Neigung zu riskantem Verhalten ist von Person zu Person unterschiedlich stark ausgeprägt. Nun zeigen Forschende um Daria Knoch, Professorin für Soziale Neurowissenschaft an der Universität Bern, dass sich im Schlaf im Gehirn ein Hinweis darauf findet, wie risikofreudig jemand ist: 'Je weniger langsame Hirnwellen - sogenannte ‚slow waves' - jemand im Tiefschlaf über dem rechten Präfrontalkortex, einer Region der Grosshirnrinde, aufweist, desto risikofreudiger handelt er oder sie. Diese Hirnregion ist unter anderem wichtig für die Fähigkeit, die eigenen Impulse zu kontrollieren', so die Neurowissenschaftlerin. Die Resultate wurden soeben in der Fachzeitschrift 'NeuroImage' veröffentlicht.
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