Künstliche Signale mit markiertem Kohlendioxid: Die Kronen von Fichten werden von einem Baukran aus mit Schläuchen begast.
Waldbäume nutzen Kohlenstoff nicht nur für sich - sie tauschen auch grosse Mengen davon über ihre Wurzeln mit Nachbarbäumen aus. Diese Entdeckung machten Botaniker der Universität Basel, wie sie im Wissenschaftsmagazin «Science» berichten. Der intensive Kohlenstoffhandel von Baum zu Baum - auch zwischen verschiedenen Arten - verläuft über symbiotische Pilzfäden im Boden. Dass Pflanzen durch die Fotosynthese Kohlendioxid aus der Luft aufnehmen, ist bekannt. Der dabei entstehende Zucker wird zum Bau von Zellulose, Holzstoff (Lignin), Eiweiss und Fett verwendet, also der Grundbausteine der Pflanze. Während ein Baum wächst, wird Zucker von den Blättern zu den Wachtumsstellen transportiert: zu den Zweigen, Stämmen, Wurzeln und den mit diesen verbundenen Wurzelpilzen (Mykorrhizapilze). Bäume mit Kohlenstoffdioxid begast.
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