Perowskit-Solarmodul mit einer aktiven Fläche von 22,0 cm2, das fluoriertes Anilinium zur Grenzflächenpassivierung enthält (Credit: Cheng Liu, Northwestern University)
Perowskit-Solarmodul mit einer aktiven Fläche von 22,0 cm2, das fluoriertes Anilinium zur Grenzflächenpassivierung enthält (Credit: Cheng Liu, Northwestern University) - Wissenschaftler haben einen Weg gefunden, die Betriebsstabilität von Perowskit-Solarzellen bei hohen Temperaturen erheblich zu verbessern. Dies ist eine Voraussetzung für ihren Einsatz in Terawatt-Stromnetzen. Perowskit-Solarzellen (PSC) stehen aufgrund ihres hohen Leistungsumwandlungswirkungsgrades und ihrer kostengünstigen Verarbeitung im Mittelpunkt des Interesses. Ihre Stabilität bei hohen Temperaturen zu gewährleisten, ist jedoch eine Herausforderung, da sich die Kontaktpunkte zwischen den einzelnen Schichten ("Grenzflächen") verschlechtern können, was zu Energieverlust und Leistungsabfall führt. In einer aktuellen Studie haben Forscherinnen und Forscher herausgefunden, dass sie den Abbau von PSCs bei hohen Temperaturen durch den Einsatz von fluorierten Aniliniums verringern können, einer Klasse von Verbindungen, die in Pharmazeutika, Agrochemikalien und in der Materialwissenschaft verwendet werden. Die Studie wurde von Michael Grätzel von der EPFL, Edward Sargent von der University of Toronto und Kenneth Graham von der University of Kentucky durchgeführt. Sie wurde in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht.
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