Kriegerische und krankenpflegerische Ameisen

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Matabele-Ameise reinigt die Wunde einer verletzten Kollegin (grün) © Erik Frank
Matabele-Ameise reinigt die Wunde einer verletzten Kollegin (grün) © Erik Frank
Matabele-Ameise reinigt die Wunde einer verletzten Kollegin ( grün ) © Erik Frank - Die Matabele-Ameisen sind in der Lage, infizierte Wunden ihrer Artgenossen zu erkennen und zu heilen. Die am Departement für Ökologie und Evolution der Universität Lausanne durchgeführten Arbeiten über diese afrikanische Art sind Gegenstand einer Veröffentlichung in "Nature Communications" und eines Dokumentarfilms. Die hartnäckigen Matabele-Ameisen (Megaponera analis) sind für ihre spektakulären Raubzüge gegen Termiten bekannt, von denen sie sich ernähren. Aber nicht nur das. Diese in der südlichen Sahara verbreitete Art ist auch das einzige bekannte Beispiel (abgesehen vom Menschen), bei dem ein Lebewesen "Medizin" anwendet, um das Leben eines Artgenossen zu retten. Im Jahr 2017 hatte Erik Frank, ein ehemaliger Postdoktorand am Departement für Ökologie und Evolution der Universität Lausanne, der nun an der Universität Würzburg (Deutschland) tätig ist, entdeckt, dass diese Schlupfwespen ihren Verwundeten im Kampf zu Hilfe eilen. Wie echte Krankenträgerinnen brachten die Arbeiterinnen die verkrüppelten Soldatinnen (fast ein Viertel kommt mit ein bis zwei fehlenden Beinen aus dem Kampf) zurück ins Nest und leckten dann die Wunden, um sie zu desinfizieren.
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