Bakterien befreien sich mit molekularer «Harpune»

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Mit Francisella novicida (pink) infizierte Makrophage. Das Bakterium baut dort s
Mit Francisella novicida (pink) infizierte Makrophage. Das Bakterium baut dort seine Nano-Harpune zusammen (grün). (Bild: Universität Basel, Biozentrum)
Eine Vielzahl von Bakterien ist mit molekularen «Nano-Harpunen» ausgestattet. Damit bekämpfen sie unliebsame Konkurrenten oder manipulieren ihre Wirtszellen. Der Erreger der Tularämie, einer hochansteckenden Infektionskrankheit, verwendet hingegen seine Waffe, um sich aus der Gefangenschaft der Abwehrzellen zu retten. Wie dies den Bakterien gelingt, darüber berichten Forscher vom Biozentrum der Universität Basel in der aktuellen Ausgabe von «Nature Communications». Die Tularämie ist eine Seuche, die zumeist unter Hasen und Nagern grassiert. Aber auch der Mensch kann sich mit der Krankheit anstecken. Der Auslöser der lebensbedrohlichen Krankheit ist das Bakterium Francisella tularensis.
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