Soziale Ungleichheit fördert Abholzung von Tropenwald in Lateinamerika

- EN- DE
Die Ausbreitung der Landwirtschaft ist die Hauptursache für die Abholzung von tropischen Wäldern in Lateinamerika. Dabei kann die Erhöhung der landwirtschaftlichen Produktivität entweder dazu beitragen, dass Wälder geschont werden - oder aber die Abholzung zusätzlich fördern. Eine Studie der Universität Bern zeigt, dass dabei die soziale Ungleichheit eine Rolle spielt: Grosse Ungleichheit führt zu mehr Abholzung, weniger Ungleichheit langfristig zu einem besseren Schutz der verbleibenden Tropenwälder. Die Abholzung der tropischen Wälder trägt erheblich zum Klimawandel und zum Verlust von lokalen wie globalen Ökosystemfunktionen bei. Ein grosser Teil der noch vorhandenen tropischen Wälder befindet sich in Südamerika, wo die Abholzungsrate weitaus höher ist als im weltweiten Durchschnitt. Einer der Hauptgründe für die rapide Abholzung ist die Expansion der landwirtschaftlichen Flächen, um Güter für den Weltmarkt anzubauen. Seit längerem bekannt ist, dass Machtgefälle und wirtschaftliche Ungleichheit eine wichtige Rolle spielen bei den Prozessen, die zum Verlust tropischer Wälder führen.
account creation

POUR LIRE CET ARTICLE, CRÉEZ VOTRE COMPTE

Et prolongez votre lecture, gratuitement et sans engagement.



Vos avantages

  • Accès à l'ensemble du contenu
  • Recevoir des alertes pour les nouvelles et les offres d'emploi
  • Publier des annonces

myScience