Fundstück vom Montchaibeux, das in Form und Grösse auf die spätkeltische Zeit deutet: Anhänger in Form eines stilisierten Rades aus Bronze sind von der späten Bronzezeit bis in die römische Zeit belegt und hatten vermutlich eine symbolische Bedeutung. (Foto: Universität Basel, Raphael Berger)
Fundstück vom Montchaibeux, das in Form und Grösse auf die spätkeltische Zeit deutet: Anhänger in Form eines stilisierten Rades aus Bronze sind von der späten Bronzezeit bis in die römische Zeit belegt und hatten vermutlich eine symbolische Bedeutung. (Foto: Universität Basel, Raphael Berger) Studierende der Universität Basel sind im Delsberger Becken auf neue Fundstücke aus spätkeltischer Zeit gestossen. Derzeit führen sie eine Grabung auf dem Hügel Montchaibeux durch. Dass sich auf dem Montchaibeux zwischen Courrendlin und Rossemaison eine grosse Befestigungsanlage im Wald abzeichnet, war bereits im 19.Jahrhundert bekannt. Doch wurde sie lange für ein römisches Militärlager gehalten. Erste Hinweise auf das Alter der Anlage lieferten seit den 1970er-Jahren die Funde einiger Metallobjekte, insbesondere Münzen: Sie stammen nicht aus römischer, sondern ausschliesslich aus spätkeltischer Zeit (ca. 150-15 v. Chr. Der Frage, ob tatsächlich auch die Befestigungsanlage in spätkeltischer Zeit errichtet wurde, gehen seit 2019 der Fachbereich Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie der Universität Basel mit der Unterstützung der Kantonsarchäologie Jura nach.
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