Genderpreis 2020: «KZ-Bordelle waren Teil eines umfassenderen Prämiensystems»

Mit dem Genderpreis werden Master-, Doktorarbeiten und andere wissenschaftliche Publikationen ausgezeichnet, welche eine Gender-Fragestellung in den Fokus rücken. Dominique Lysser vom Departement für Zeitgeschichte wurde mit sFr. 3000.- prämiert: Ihre Arbeit behandelt die Geschichte der KZ-Bordelle. Im Rahmen des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen haben wir die Historikerin zum ihrem Forschungsthema befragt und dabei viel Neues gelernt. Wie fühlt es sich an, für die eigene Arbeit mit dem Genderpreis ausgezeichnet zu werden? - Die Anerkennung ist ein tolles Gefühl. Ich habe viel Zeit und Energie in meine Masterarbeit investiert und bin zu Recherchezwecken mehrmals nach Deutschland gereist. Zu spüren, dass sich dieser grosse Aufwand gelohnt hat, ist enorm wertvoll und motivierend.
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