Neue Wege in der Therapie von Harnwegsinfektionen

Einen neuen Ansatz in der Behandlung von Blaseninfektionen beschreiben Forschende der Universität Basel. In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins 'Journal of Medicinal Chemistry' stellen sie eine viel versprechende Alternative zur klassischen Therapie mit Antibiotika in Aussicht. Blaseninfektionen gehören zu den häufigsten Infektionen und bis zu einem Drittel aller Antibiotika werden zu deren Bekämpfung eingesetzt. Harnwegsinfektionen ( urinary tract infections ) gehören zu den häufigsten infektiösen Erkrankungen. Überwiegend handelt es sich um bakterielle Entzündungen, die in mindestens 80% der Fälle durch Escherichia coli (E.coli) aus der natürlichen, körpereigenen Darmflora ausgelöst werden. Harnwegsinfektionen umfassen Blasenentzündungen ( Zystitis ), Nierenbeckenentzündungen ( Pyelonephritis ) und Entzündungen der Harnröhre ( Urethritis ). Frauen sind häufiger betroffen als Männer, da bei ihnen auch wegen der kürzeren Harnröhre Keime leichter in die Harnwege eindringen und sich dort vermehren können.
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