Les crises de fringale - souvent méconnues, mais soignables

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BES, die sogenannte Binge Eating Störung, betrifft bis zu fünf Prozent der normalgewichtigen Bevölkerung und gar bis zu 40 Prozent der übergewichtigen und adipösen Population und besetzt damit den ersten Rang unter den Essstörungen. Der Mangel an Information zur BES steht dabei im Gegensatz zur psychologischen Behandlungsforschung, die bereits weit fortgeschritten ist und auch langfristig gute Resultate zeigt. Regelmässige und insbesondere unkontrollierbare Essanfälle gepaart mit dauerndem Sich-Auseinandersetzen mit dem Essen, der Figur und dem Gewicht können ein Anzeichen für das Vorliegen einer so genannten Binge Eating Störung (BES) sein. Die Folgen einer solchen Essstörung sind nicht nur ein markanter Gewichtsanstieg, sondern auch intensive Scham- und Schuldgefühle sowie das vermehrte Auftreten klinisch relevanter Angstzustände und depressiver Stimmung, Rückzug und zunehmende Isolation. BES wird zwar von internationalen Expertengremien seit längerer Zeit beforscht und ist nun auch in die neue Version des Klassifikationssystems für psychische Störungen ( Diagnostical and statistical manual for mental disorders der American Psychiatry Association , APA) als unabhängige dritte Essstörung aufgenommen worden. Trotzdem ist die Störung in der Schweiz nur unzureichend bekannt; vielfach werden eigentliche BES-Patientinnen und Patienten in Übergewichtsprogrammen behandelt. Eine Arbeitsgruppe des Departements für klinische Psychologie der Universität Freiburg unter der Leitung von Prof. Simone Munsch hat zur Therapie von BES ein kognitiv-verhaltenstherapeutisches Behandlungskonzept für Gruppen und Einzelpersonen entwickelt und mehrfach wissenschaftlich evaluiert.
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