Eidgenössische Wahlen: Unterrepräsentation von Kandidatinnen in den Medien

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Eine Studie zur Medienberichterstattung über die eidgenössischen Wahlen vor einem Jahr zeigt: Kandidatinnen waren in den Medien in allen Sprachregionen deutlich unterrepräsentiert. Diejenigen Kandidatinnen und Kandidaten, die es aber in die Medien schafften, wurden weitgehend gleich präsentiert. Wie werden Kandidatinnen und Kandidaten für den Nationalund Ständerat in den Medien dargestellt? Um diese Frage zu beantworten untersuchten Forscherinnen und Forscher der Universität Freiburg in den vier Wochen vor den eidgenössischen Wahlen 2015 Medien aus allen Sprachregionen. Dabei wurden die Tageszeitungen NZZ, Tages-Anzeiger, Le Temps, 24 heures und Corriere del Ticino genauso berücksichtigt wie von jungen Bürgerinnen und Bürgern überdurchschnittlich genutzte Pendlerzeitungen und Onlinemedien (20 Minuten Print und Online in allen Sprachregionen, Blick am Abend Print und Online, watson.ch). Ebenfalls einbezogen wurden Textbeiträge und die darin verlinkten Audiound Videobeiträge im Onlineangebot der SRG SSR (srf.ch, rts.ch, rsi.ch). Ausserdem wurden die in den Textbeiträgen enthaltenen Bilder von Kandidierenden untersucht. Der Hauptbefund der Analyse lautet: Kandidatinnen in allen Sprachregionen sind in Textbeiträgen (Print und Online), Audiound Videobeiträgen sowie auf Bildern im Vergleich zu den Wahllisten unterrepräsentiert.
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