«Freiluft»-Kälber sind gesünder und brauchen weniger Antibiotika

Übersicht Freilufthaltung: mit 12 Einzeliglus und 2 Gruppeniglus können im Durch
Übersicht Freilufthaltung: mit 12 Einzeliglus und 2 Gruppeniglus können im Durchschnitt ca. 60 Kälber pro Jahr gemästet werden. Wiederkäuerklinik, Universität Bern
Können sich Kälber mehr an der freien Luft aufhalten, erkranken sie seltener und brauchen weniger Antibiotika. Dies zeigt eine Studie der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern, in der ein neues Managementkonzept für die Kälbermast entwickelt wurde. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit IP-SUISSE und dem Migros-Genossenschafts-Bund erstellt. In der Kälbermast werden junge Tiere häufig aus mehreren Geburtsbetrieben zu grossen Gruppen zusammengeführt. So übertragen sie untereinander Keime, die zu vielen Erkrankungen führen. Als Folge davon werden grosse Mengen an Antibiotika eingesetzt. Um diese Problematik zu umgehen, hat die Wiederkäuerklinik der Vetsuisse-Fakultät an der Universität Bern in Zusammenarbeit mit IP-SUISSE und dem Migros-Genossenschafts-Bund ein neues umfassendes Managementkonzept für Kälber entwickelt, das sogenannte 'Freiluftkalb-Konzept': Von den an der Studie beteiligten Betrieben wurden Kälber von benachbarten Betrieben zugekauft und direkt ohne Kontakt mit anderen Kälbern in den Mastbetrieb transportiert.
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