Zwei Arten von Brustkrebsstammzellen
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Ein Forscherteam der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg hat gezeigt, dass bei Brustkrebs nicht nur eine, sondern zwei verschiedene Arten von Stammzellen eine Rolle spielen. Diese wichtige Entdeckung erlaubt ein besseres Verständnis der zellulären Heterogenität und der Verbreitung der Tumore. Dr. Albert Santamaria-Martínez und sein Team wendeten zwei verschiedene Strategien zur Identifizierung dieser zwei Populationen von Krebsstammzellen (Cancer Stem Cells, CSC) an und konnten damit bedeutungsvolle krebsbiologische Mechanismen aufzeigen. In der Tat stehen die Krebsstammzellen ganz oben in der Hierarchie, die über das Wachstum von Tumoren entscheidet. Sie liegen der Bildung von Primärtumoren und deren Metastasen, die 90% der krebsbedingten Todesfälle verursachen, zu Grunde. Sie sind auch für die Rückfälle verantwortlich. Diese Zellen machen üblicherweise nur einen sehr kleinen Teil des Tumors aus, sind aber gegenüber der klassischen Chemotherapie resistent.




