Ohne ihre Stacheln rutschen die Zellen

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Sous l’action de la paxilline, une cellule forme des adhésions focales (en
Sous l’action de la paxilline, une cellule forme des adhésions focales (en vert) pour se fixer à son environnement. © UNIGE
Sous l'action de la paxilline, une cellule forme des adhésions focales ( en vert ) pour se fixer à son environnement. UNIGE - Wissenschaftler der Universität Genf haben eine neue Funktion für ein Protein identifiziert, das es den Zellen ermöglicht, ihre Umgebung korrekt wahrzunehmen, was es ihnen erleichtert, an der richtigen Stelle im Körper anzudocken. Jeder Mensch besteht aus Milliarden von Zellen, die sich, um ihr Überleben zu sichern, koordinieren und an der richtigen Stelle andocken müssen, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Wissenschaftler der Universität Genf (UNIGE) haben in Zusammenarbeit mit der Universität Tampere in Finnland die Schlüsselrolle eines Proteins, Paxillin, nachgewiesen, das es Zellen ermöglicht, ihre Umgebung wahrzunehmen und sich dank einer Art zellulärem "Spike" an der richtigen Stelle anzudocken. In der Tat, in Abwesenheit von funktionellem Paxillin, rutscht die Zelle, unfähig sich zu befestigen, ohne dass es ihr gelingt, sich zu stabilisieren. Diese Ergebnisse, die in der Fachzeitschrift zu lesen sind, werfen ein neues Licht auf die Zelladhäsion und -migration, Mechanismen, die für das reibungslose Funktionieren unserer Organe unerlässlich sind, die aber auch an der Entstehung von metastatischen Tumoren beteiligt sind. Um unser Überleben zu sichern, führt jede Zelle in Abstimmung mit ihren Nachbarn eine bestimmte Funktion aus. In diesem dynamischen System sind die Wanderung von Zellen und ihre Verankerung an der richtigen Stelle essentiell. Doch wie schaffen sie es, sich zu koordinieren?
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