Ein Team der Universität Genf hat herausgefunden, dass die Befeuchtung der Oberfläche der Atemwege von Menschen mit Mukoviszidose deren Schutzbarriere gegen unerwünschte Bakterien wiederherstellt. Mukoviszidose ist eine seltene genetische Erkrankung mit oft sehr schweren Symptomen. Die Betroffenen leiden vor allem an chronischen bakteriellen Infektionen, die zu Atemnot führen können. Die Ursache sind Mutationen im CFTR-Gen, dessen Aufgabe es ist, die Bewegung von Wasser durch die Zellmembran zu regulieren. Dadurch verändert sich die Qualität des Schleims und er ist nicht mehr in der Lage, unerwünschte Bakterien einzufangen und auszuspülen. Mithilfe eines Modells, das das Pithlium der Atemwege nachbildet - ein Schutzgewebe, das aus einer Monolage von Zellen besteht - haben Teams der Universität Genf (UNIGE) herausgefunden, dass ein einfacher Flüssigkeitsfilm ausreicht, um die Dichtheit der Atemwege wiederherzustellen und das bakterielle Risiko zu verringern. Diese Ergebnisse, die in einer Sonderausgabe der Zeitschrift Cells veröffentlicht wurden, ebnen den Weg für neue Therapien, die auf der Hydratation von Schleim basieren.
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