Forschende am IOB und der Universität Basel haben bei Untersuchungen an Mäuseembryos einen neuen Schaltkreis im Gehirn identifiziert. Dieser bildet sich in einem unerwartet frühen Entwicklungsstadium. Die Entdeckung könnte neue Erkenntnisse über Schaltkreisanomalien bei Autismus liefern. Ein Forschungsteam um Botond Roska am Institute of Molecular and Clinical Ophthalmology Basel (IOB) und an der Universität Basel hat Schaltkreise im Gehirn lebender Mäuseembyros untersucht und dabei einen bisher unbekannten, früh aktiven Schaltkreis in der Hirnrinde (Kortex) entdeckt. Eine genetische Störung dieses Schaltkreises führt zu Veränderungen, die denen in Gehirnen von Menschen mit Autismus ähneln. Davon berichtet das Team im Fachjournal 'Cell'. Autismus wird seit Langem mit veränderten Schaltkreisen im Kortex in Verbindung gebracht, dem Teil des Gehirns, der für Sinneswahrnehmung, Kognition und andere Übergeordnete Funktionen zuständig ist.
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