Eines der Ergebnisse der ersten Förderphase für das Miracle-Projekt: eine hochpräzise robotische Endoskopspitze mit integrierter Laser-Knochensäge. (Foto: Werner Siemens-Stiftung, F. Brüderli)
Eines der Ergebnisse der ersten Förderphase für das Miracle-Projekt: eine hochpräzise robotische Endoskopspitze mit integrierter Laser-Knochensäge. (Foto: Werner Siemens-Stiftung, F. Brüderli) - Forschende der Universität Basel haben eine Vision: Ein individuell konfigurierbarer Roboter soll chirurgische Eingriffe revolutionieren und Patienten und Patientinnen zahlreiche Vorteile bringen. Erste Schritte dorthin haben sie bereits getan. Für die weitere Umsetzung dieser Vision erweitert die Werner Siemens-Stiftung ihre Förderung für das Projekt «Miracle» nun um zwölf auf insgesamt 27 Millionen Franken. In der virtuellen Realität eine Operation planen, mit einer intelligenten Lasersäge hochpräzise den Knochen schneiden und 3-D-gedruckte Bioimplantate wie etwa ein neues Kniegelenk minimal invasiv einsetzen: Forschende des Projekts 'Miracle' (Minimally Invasive Robot-Assisted Computer-guided LaserosteotomE) wollen die Chirurgie transformieren, indem sie diese noch genauer an die Bedürfnisse der jeweiligen Patientin/des jeweiligen Patienten anpassen. In einer ersten Projektphase entwickelten die beteiligten Forschungsgruppen bereits Technologien, die im OP-Saal der Zukunft zum Einsatz kommen sollen. In einer zweiten Phase geht es nun darum, die einzelnen Systeme (siehe Kontextbox) miteinander in einem modularen Roboter zu vereinen, der sich für den geplanten operativen Eingriff individuell konfigurieren lässt und zugleich OP-Lampen und -Tisch umfasst.
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