Bluttest gibt Auskunft über Alzheimer und Parkinson

Die Messung bestimmter Proteine im Blut und in der Hirnflüssigkeit kann über den Verlauf von Demenzerkrankungen zuverlässig Auskunft geben. Wichtig ist ein solcher Test vor allem für die Entwicklung neuer Therapien, berichten Neurologen von Universität und Universitätsspital Basel mit internationalen Kollegen in der Fachzeitschrift «Neuron». Demenzerkrankungen wie Alzheimer und Parkinson - auch neurodegenerative Erkrankungen genannt - sind oft mit Beschädigungen von Nervenzellen im Gehirn verbunden. Neurologen des Universitätsspitals und der Departemente für Biomedizin und Klinische Forschung der Universität Basel konnten nun bestimmte fadenförmige Proteine identifizieren, die dabei freigesetzt werden: die leichten Neurofilamente. Sie stammen aus dem Innern von Nervenzellen, sind Teile des Zellskeletts und verleihen diesem Form und Stabilität. Neurofilamente können bei neurodegenerativen Erkrankungen nun in der Gehirnflüssigkeit und in geringerer Konzentration auch im Blut nachgewiesen werden. Krankheitsverlauf verfolgen.
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