Bund fördert neue Wege und Alternativmethoden in der Tierversuchsforschung

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) unterstützt das neue dezentrale Schweizerische Kompetenzzentrum 3RCC als Forschungseinrichtung von nationaler Bedeutung mit einem Beitrag von insgesamt 2,9 Millionen Franken in den Jahren 2018-2020. Das Kompetenzzentrum 3RCC ist ein breit abgestützter Verein, der an der Universität Bern angesiedelt ist. Mit der Gründung des Schweizerischen Kompetenzzentrums 3RCC fördert der Bund die Anwendung der sogenannten 3R-Prinzipen bei Tierversuchen (refine, reduce, replace). Diese umfassen im Wesentlichen das Verfeinern der Methoden, um die Belastung für die Tiere zu vermindern, sowie das Reduzieren der Zahl von Tierversuchen bis hin zum Ersatz durch Alternativmethoden. Der respektvolle, fachkundige und verantwortungsbewusste Umgang mit Tieren im Tierexperiment ist nicht nur eine ethische und rechtliche Verpflichtung, sondern auch Voraussetzung für aussagekräftige Forschung. Gemäss der schweizerischen Tierschutzgesetzgebung dürfen Tierversuche nur durchgeführt werden, wenn keine Alternativmethoden zur Verfügung stehen. Ziel des neuen Schweizerischen Kompetenzzentrums 3RCC ist die Förderung und Implementierung der 3R-Prinzipien in der Forschungspraxis.
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