Digitale Zukunft der Rechtsmedizin

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«Virtobot» heisst der forensische Hightech-Helfer, der am Rechtsmedizinischen Institut der Universität Bern für virtuelle Autopsien eingesetzt wird. Der im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunktes «Co-Me» entwickelte Industrieroboter liefert Gerichtsmedizinern ein hochpräzises, dreidimensionales Bild von Leichen. Deren digitale Konservierung erlaubt es, auch Jahre später die Todesursachen zu ergründen. Dass Gerichtsmediziner ihre kriminalistischen Ermittlungen mit Hightech-Geräten ausüben und den Tat- oder Unfallhergang am Computer rekonstruieren, gehört seit Ausstrahlungsbeginn der «CSI» Fernseh-Serien zum Allgemeinwissen. Weniger bekannt ist dagegen, dass das Rechtsmedizinische Institut der Universität Bern eine treibende Kraft für die Erneuerung der Forensik ist. Hier wird im sogenannten «Virtopsy»-Labor die gerichtliche Spurensicherung an Leichen weiterentwickelt. Das Kunstwort «Virtopsy» steht für virtuelle Autopsie und umschreibt Leichenschauen, die ohne den Körper von Verstorbenen aufzuschneiden nur mit Hilfe von hochauflösenden Magnetresonanzscannern (MRI) und Computertomographen (CT) durchgeführt werden.
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