Ependymzellen heilen Verletzungen in der Gehirnwand

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Bewegliche Ependymzellen sind in der Lage, durch Verletzungen entstandene Löcher in der Wand der Gehirnventrikel zu schliessen. Dieser Befund von Forschenden des Departements für Medizin der Universität Freiburg hilft, die Entstehung von gewissen Krankheiten des Gehirns, wie etwa Gehirnschwellung und Hydrocephalus (Wasserkopf), besser zu verstehen. Foto: Getty Images - Ependymzellen im Kampf gegen Hirnverletzungen und -krankheiten: Dr. Viktoria Szabolcsi aus der Forschungs-gruppe von Prof. Marco Celio am Departement für Medizin konnte im Mäusegehirn zeigen, dass mechanische Verletzungen der Gehirnventrikel durch bewegliche Ependymzellen geheilt werden. Ependymzellen sind eine spezialisierte Form von Epithelgewebe, welche die sogenannten Gehirnventrikel - mit Hirnflüssigkeit ( Liquor cerebrospinalis ) gefüllte Hohlkammern im Gehirn - auskleiden. Die einschichtigen Ependymzellen besitzen beweg-liche Zilien, sind hochspezialisiert und können kaum regenerieren. Sie dienen als wichtige Barriere zwischen Li-quor und Gehirn. Da sich Ependymzellen nicht vermehren können führt ihr Verlust irreversibel zu Narbenbildun-gen, Gehirnschwellungen (ödeme) oder auch Ventrikelerweiterungen (Hydrocephalus).
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