Fürsorgliche Glasfrosch-Väter haben kleinere Hoden

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Fürsorgliche Glasfrosch-Väter haben kleinere Hoden
Ein internationales Team von Forschenden unter Beteiligung der Universität Bern zeigt in einer neuen Studie, dass männliche Glasfrösche, die sich um ihren Nachwuchs kümmern, kleinere Hoden haben als Männchen von jenen Arten, die keine Brutpflege betreiben. Dies deutet auf einen evolutionären Kompromiss zwischen Spermienproduktion und väterlicher Brutpflege hin. Frösche aus der Familie der Glasfrösche, die in den tropischen Regenwäldern Mittelund Südamerikas leben, faszinieren durch ihre durchsichtige Haut auf der Körperunterseite, die den Blick auf die inneren Organe freigibt. Doch nicht nur das Aussehen dieser Amphibien ist bemerkenswert, sondern auch ihr Sozialverhalten. Bei vielen - aber nicht allen - Glasfroscharten bewachen und versorgen die Männchen ihre Nachkommen. In einer neuen Studie zeigt ein internationales Team, an dem auch Forschende des Instituts für Ökologie und Evolution der Universität Bern beteiligt sind, dass es einen Zusammenhang zwischen dieser väterlichen Brutpflege und der Hodengrösse von Glasfröschen gibt. Die Ergebnisse wurden kürzlich in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society B veröffentlicht.
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