Herausforderungen der sprachlichen Gleichstellung in der Bundesverwaltung

Warum sind Deutschsprachige in zahlreichen ämtern und Kaderpositionen der Bundesverwaltung übervertreten? Und: Welche Massnahmen hat der Bund ergriffen, um dies zu ändern? Die erste wissenschaftliche Analyse der Personalrekrutierung in der Bundesverwaltung zeigt Gründe für sprachliche Ungleichheit und Lösungswege auf. Die angemessene Vertretung der Sprachgemeinschaften und die Förderung der Mehrsprachigkeit in der schweizerischen Bundesverwaltung sind von hohem staatspolitischem Interesse. Ihre Mitarbeitenden sollen sich mit den Einwohnerinnen und Einwohnern aller Sprachregionen verständigen können und für ihre unterschiedlichen Bedürfnisse sensibilisiert sein. So sieht es das Konzept der repräsentativen Verwaltung vor. "Mehrsprachigkeit" ist in vielerlei Hinsicht ein zentrales Thema auf der politischen Agenda, als Beispiel sei auf die derzeit besonders virulente Diskussion um die Mehrsprachigkeit an der Volksschule verwiesen. Seit Jahrzehnten sorgen aber auch die angemessene Vertretung der Sprachgemeinschaften und die Förderung der Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung für Schlagzeilen, insbesondere in den Medien der französischund italienischsprachigen Schweiz. Das Gewicht der deutschsprachigen Mehrheit - Die Sprachenverordnung von 2010 beinhaltet Sollwerte für die Vertretung der vier nationalen Sprachgemeinschaften in der Bundesverwaltung.
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