Hochschullehre unter Corona: Von Routinierten und Ausweichenden
Wie haben Dozierende die plötzliche Umstellung auf Online-Lehre während der Coronapandemie gemeistert? Diese Frage untersuchten Forschende der Universität Basel in Zusammenarbeit mit Eucor - The European Campus. Die Antwort: mehrheitlich gut, wenn auch mit gemischten Gefühlen. Oktober 2022 Plötzlich ging es schnell: Ende Februar 2020 rief der Bundesrat angesichts der Coronapandemie die besondere Lage aus, Mitte März erfolgte ein schweizweiter Lockdown, der auch die Hochschulen betraf: Präsenzunterricht wurde verboten, und Dozierende mussten beinahe von einem Tag auf den anderen online unterrichten. Ein Team von Forschenden des Instituts für Bildungswissenschaften (IBW) der Universität Basel hat in den vergangenen zweieinhalb Jahren zusammen mit Eucor - The European Campus untersucht, wie Dozierende diesen abrupten Übergang zur Online-Lehre gemeistert haben. Die Umfrage ist Teil einer länderübergreifenden Studie , die den Einsatz von Bildungstechnologien und die Voraussetzungen für Online-Lehre an den Hochschulen vergleicht. Zu Beginn herrschte Aufbruchstimmung . Insgesamt wertete das vom IBW koordinierte Forschungsteam knapp 800 Fragebögen von Dozierenden der Universitäten Basel, Haute-Alsace, Strassburg, Duisburg-Essen und Westminster aus.

