KI verbessert Hörerlebnis bei Hörimplantaten

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Tim Fischer, Postdoktorand, Hearing Research Laboratory, ARTORG Center for Biome
Tim Fischer, Postdoktorand, Hearing Research Laboratory, ARTORG Center for Biomedical Engineering Research, Universität Bern. © ARTORG Center
Tim Fischer, Postdoktorand, Hearing Research Laboratory, ARTORG Center for Biomedical Engineering Research, Universität Bern. ARTORG Center In lauter Umgebung ist es mit einem Hörgerät oder Hörimplantat schwer, ein Gegenüber zu verstehen, weil derzeitige Audioprozessoren noch Schwierigkeiten haben, sich präzise genug auf bestimmte Schallquellen zu fokussieren. Dass Künstliche Intelligenz dieses Problem lösen könnte, zeigen Forschende des Hörforschungslabors der Universität Bern und des Inselspitals nun in einer Machbarkeitsstudie. Hörgeräte oder Hörimplantate sind aktuell nicht sehr gut darin, für den Träger oder die Trägerin aus vielen Schallquellen gezielt Sprache herauszufiltern - eine natürliche Fähigkeit unseres Gehirns, die bei gesundem Hören funktioniert und in Fachkreisen als 'Cocktail-Party-Effekt' bezeichnet wird. Entsprechend schwierig ist es für Personen mit Hörhilfen, in lauter Umgebung einer Unterhaltung zu folgen. Forschende des Hörforschungslabors (HRL) des ARTORG Center, Universität Bern, und des Inselspitals haben nun einen ungewöhnlichen Ansatz erarbeitet, um Hörhilfen in dieser Hinsicht zu verbessern: virtuelle Zusatzmikrofone, deren Signale von einer Künstlichen Intelligenz errechnet werden. Wie ein unsichtbares Mikrofon auf der Stirn.
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