Krisenkontrolle: Freie Hand für die Kämpfer
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Ein wichtiger Faktor bei der Überwindung einer Krise ist, dass die Befehlszentrale den Kämpfern auf dem Schlachtfeld bei der Krisenkontrolle freie Hand lässt. An der Universität Freiburg gelang es einer Forschungsgruppe unter der Leitung von Zhihong Yang, dieses Prinzip auch beim Wachstum von menschlichen Tumorzellen (Melanom) nachzuweisen. Im menschlichen Körper wird das bösartige Melanomzellwachstum durch ein Enzym namens AKT beschleunigt, wenn dieses im Zellkern überaktiviert ist. Dies entspricht einer Krise. Ein Krebssuppressor namens PTEN fungiert als Kämpfer und wird im Zellplasma von einem Molekül bekämpft, das als Myosin 1b (MYO1B) bekannt ist. Befehlszentrale - Wird dem PTEN-Kämpfer durch MYO1B-Reduktion (Befehlszentrale) freie Hand gelassen, dringt er in den Zellkern (Schlachtfeld) ein, um das AKT zu deaktivieren. Dies führt zum Absterben von Melanomzellen und damit zur Krisenkontrolle.



