Basler Forscher entdecken einen neuen molekularen Schalter: Das Aktivierungs-Element wird von Mad-Proteinen aktiviert und vom Regulator-Protein Brinker (Brk) reprimiert.(Foto: Alexander Weiss, Biozentrum)
Die Wissenschaft hat in den letzten Jahren zahlreiche Genome entschlüsselt, wie die darin enthaltenen Gene aber genau reguliert werden, war bisher weitgehend unbekannt. Nun haben Forscher am Biozentrum der Universität Basel einen Mechanismus entdeckt, mit dem ganze Netzwerke von Genen kontrolliert werden. Ihre Erkenntnisse tragen zu einem besseren Verständnis zahlreicher physiologischer Prozesse bei, von der Embryonalentwicklung bis hin zur Wundheilung. Die Forschungsresultate erscheinen in der Fachzeitschrift 'Nature Structural and Molecular Biology'. Nahezu alle Zellen eines sich entwickelnden Lebewesens verfügen über die gleichen Gene, festgehalten als Erbinformation in der DNS. Doch nicht alle Gendaten werden gleichzeitig abgerufen - so sind beispielsweise in einer Leberzelle andere Gene aktiv als in einer Nervenzelle. Die Genaktivität hängt vom Ort und von der Funktion der jeweiligen Zelle ab und unterliegt einer strengen Regulation.
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