Stiftungsprofessur für Palliative Care besetzt

Steffen Eychmüller. Bild: zvg
Steffen Eychmüller. Bild: zvg
Die Universität Bern hat für die neu geschaffene Stiftungsprofessur für Palliative Care den Berner Palliativmediziner Steffen Eychmüller angestellt. Die Anschubfinanzierung der Professur in Höhe von drei Millionen Franken wird von der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) und Helsana übernommen. Palliative Care hat zum Ziel, die Lebensqualität von Patienten zu verbessern, die unheilbar krank sind. Zum umfassenden Konzept gehört die medizinische, psychosoziale und spirituelle Betreuung. Palliative Care lindert Schmerzen, achtet die Selbstbestimmung der Patientinnen und Patienten, bezieht Angehörige mit ein und unterstützt sie darin, ihre Trauer zu verarbeiten. Die Forschung ist entsprechend breit: Sie untersucht Beschwerden und Symptomkontrolle in den letzten Monaten und Wochen des Lebens, greift Fragen der Vorausplanung und der Ethik auf oder beleuchtet Kosten, Infrastruktur und Schnittstellen in der letzten Lebensphase. 2008 beschlossen Bund und Kantone, Palliative Care in der Schweiz mit einer Nationalen Strategie zu fördern und diese in fünf Teilprojekten umzusetzen.
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