Studie zur Augenmuskulatur bringt neue Erkenntnisse zu Muskelkrankheit
Forschende der Universität Basel haben herausgefunden, wieso eine Gruppe von Gesichtsmuskeln von einer tödlichen Muskelkrankheit verschont bleibt. Dies gelang, indem sie die biochemischen Eigenschaften der Muskeln analysiert haben. Diese Erkenntnisse könnten für die Erforschung einer Therapie für die Erkrankung hilfreich sein, berichtet das Team im Journal of General Physiology. Die Gesichtsmuskelgruppe orbicularis oculi ist für die Bewegung der Augenlider verantwortlich. Obwohl sie bei den meisten neuromuskulären Krankheiten zuerst angegriffen wird, bleibt sie bei einem Muskelleiden, der Muskeldystrophie Duchenne, funktionsfähig. Das Team um Prof. Susan Treves und Prof. Francesco Zorzato von Universität und Universitätsspital Basel konnte nun klären, wieso die Augenmuskulatur von dieser Erbkrankheit verschont bleibt. Muskelkrankheit wegen fehlerhaftem Gen.



