Mit Hilfe einer Technik namens Optogenetik kann die Aktivität von Zellen im Gehirn gezielt mit Lichtimpulsen unterdrückt werden.
Mit Hilfe einer Technik namens Optogenetik kann die Aktivität von Zellen im Gehirn gezielt mit Lichtimpulsen unterdrückt werden. Pascal Gugler / Insel Gruppe - Viele verschiedene Hirnregionen zeigen eine erhöhte Aktivität während des REM-Schlafs - warum, ist aber weitgehend unbekannt. Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern, haben nun entdeckt, dass die Aktivität bestimmter Nervenzellen während des REM-Schlafs unser Essverhalten reguliert: wird diese Aktivität bei Mäusen unterdrückt, ist ihr Appetit gestört. Während wir schlafen, durchlaufen wir verschiedene Schlafphasen, die auf unterschiedliche Weise dazu beitragen, dass wir uns am Morgen ausgeruht fühlen. Im rapid-eye-movement (REM) Schlaf, einer spezifischen Schlafphase, während der wir intensiv träumen, sind diverse Hirnareale und neuronale Schaltkreise hochaktiv. Allerdings ist bisher unklar, wozu diese elektrische Aktivität dient. Zu den Hirnregionen, die während des REM-Schlafes stark aktiviert sind, zählen Zentren, die für die Regulierung von Erinnerungen und Emotionen zuständig sind.
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