
(© Bild: Fotolia) Durch die Untersuchung der posttranslationalen Veränderungen eines bei der Parkinson-Krankheit wichtigen Proteins entdecken Forscherinnen und Forscher der EPFL potenzielle Wege für zukünftige Behandlungen von neurodegenerativen Krankheiten im Allgemeinen. Neurodegenerative Erkrankungen wie die Alzheimer- und die Parkinson-Krankheit stellen eine große Herausforderung für die Gesundheit dar, da weltweit mehr als 50 Millionen Menschen davon betroffen sind. Eines der gemeinsamen Merkmale dieser Krankheiten ist die Anhäufung von Aggregaten falsch gefalteter Proteine im Gehirn, die als Amyloidfibrillen bezeichnet werden. Diese stören die normale Funktion der Zellen und zerstören sie schließlich. In einer aktuellen Studie haben Wissenschaftler unter der Leitung von Hilal Lashuel von der EPFL und Matthew R. Pratt von der USC einen wichtigen Durchbruch erzielt. Sie fanden heraus, wie posttranslationale Modifikationen (PTM), d.h. Veränderungen, die Proteine nach ihrer Synthese in der Zelle durchlaufen, die Bildung und Pathogenität dieser Amyloidfibrillen beeinflussen können. Die Forscherinnen und Forscher untersuchten das Protein Alpha-Synuclein, das mit der Bildung von Amyloidfibrillen bei der Parkinson-Krankheit in Verbindung gebracht wird.
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