Eine revolutionäre Technik für die Selektion von Nanopartikeln
Wissenschaftler der Universitäten Freiburg und Genf haben in Zusammenarbeit mit dem Adolphe Merkle Institute eine schnelle und kostengünstige Methode entwickelt, um die vielversprechendsten Nanopartikel der Biomedizin auszuwählen. Das neue Verfahren ermöglicht es ausserdem, Tierversuche zu reduzieren. Dank ihrer winzigen Grösse kommen Nanopartikel für eine Vielzahl medizinischer Einsatzbereiche in Betracht. In der Onkologie beispielsweise vervielfachen sich die Forschungen und versprechen präzisere, effizientere und weniger schmerzhafte Behandlungsweisen. Der Nachteil: für die Forschenden ist es extrem schwierig, die Interaktionen der Nanopartikel mit dem Immunsystem vorherzusehen. Dank der Analyse der Partikel mit der Flusscytometrie - einer von Forschenden der Universitäten Freiburg und Genf entwickelten Technik - ist dieses Problem heute im Begriff, gelöst zu werden. Sorgfältig ausgesuchte Nanopartikel - Damit sie in der Medizin verwendet werden können, müssen Nanopartikel für den menschlichen Organismus unbedenklich und zugleich imstande sein, das Immunsystem zu umgehen.


