Ein möglicher Meilenstein der Krebstherapie
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Forschende der Universität Bern, des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der University of Connecticut haben einen bedeutenden Durchbruch im Kampf gegen Krebs erzielt. In einer Studie konnten sie eine bisher unbekannte Schwachstelle von Prostata-Krebszellen identifizieren. Daraus könnten völlig neue Therapieansätze auch für andere Krebsarten entwickelt werden. Prostatakrebs ist weltweit die häufigste, nicht die Haut betreffende Krebserkrankung bei Männern. Internationalen Schätzungen zufolge erkrankt einer von sechs Männern im Laufe seines Lebens an Prostatakrebs, und weltweit sterben jedes Jahr über 375'000 Patienten daran. Die Resistenz der Tumore gegen die gängigen Therapien spielt dabei eine wesentliche Rolle, weshalb neue Ansätze dringend erforderlich sind. Nun hat ein internationales Forschungsteam der Universität Bern, des Inselspitals Bern und der University of Connecticut (USA) eine bisher unbekannte Schwachstelle von Prostatakrebszellen identifiziert.



