Strategische Interdependenzen zwischen Ländern in der Strom- und Energieversorgung

Doina Radulescu Kompetenzzentrum für Public Management, Universität Bern © zvg
Doina Radulescu Kompetenzzentrum für Public Management, Universität Bern © zvg
Doina Radulescu Kompetenzzentrum für Public Management, Universität Bern © zvg - Laut jüngsten Risikoanalysen des Bundes zählt ein Blackout neben einer Pandemie und einem Ausfall des Mobilfunknetzes zu den derzeit grössten Risiken für die Schweiz. Forschende des Kompetenzzentrums für Public Management der Universität Bern konnten mit Daten aus 17 europäischen Ländern über einen Zeitraum von vierzig Jahren Abhängigkeiten im Bereich der Stromerzeugung aufzeigen. Der Rückgang der inländischen Energieproduktion mit fossilen Brennstoffen in diesen europäischen Ländern korreliert zudem mit einem Anstieg des Imports ebensolcher Energie. Die Erreichung der Klimaziele bis 2050 erfordert neben der Steigerung der Stromproduktion auch eine deutliche Reduktion der CO2 Emissionen der Stromproduktion, bspw. durch Sonnenoder Windenergie. Allerdings können Sonnenund Windenergie nicht immer zur gewünschten Zeit genügend stabil Strom produzieren. Gleichzeitig wollen manche europäischen Länder ihre Stromproduktion aus Atomkraft zurückfahren.
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