PLATO besteht aus insgesamt 34 Teleskopen mit ihren jeweiligen Detektoren. Die «blaue Leinwand» rechts zeigt, wie die Teleskope ausgerichtet werden. Der hellere Teil in der Mitte bezeichnet den Bereich, der von allen Teleskopen abgedeckt werden kann, die dunkleren Teile diejenigen Bereiche, die von 16 oder nur 8 (am Rand) beobachtet werden. Dies erlaubt eine besseres Absuchen des jeweiligen Himmelsabschnitts.
Bild: PLATO-Mission, zvg.
Heute gab die Europäische Weltraumagentur ESA grünes Licht für die industrielle Umsetzung der von der Universität Bern geleiteten 'CHEOPS'-Mission. Zudem wurde von der ESA das Projekt 'PLATO' als 'M-class-Mission' gewählt, an der die Universität Bern massgeblich beteiligt ist. Kaum einen Monat nach der Wahl des Nationalen Forschungsschwerpunkt NFS 'PlanetS' durch den Bundesrat bekräftigen diese Entscheide die führende Position der Berner Weltraumund Planetenforschung. 'Drei Meilensteine in rund zwei Monaten bezeugen die wegweisende Position der Berner und Schweizer Planetenforschung und auch der Schweizer Industrie', freut sich Prof. Willy Benz vom Center for Space and Habitability (CSH) und Direktor des Physikalischen Instituts der Universität Bern. Der Astrophysiker Benz leitet für die Schweiz das Weltraumprojekt 'CHEOPS' (CHaracterizing ExOPlanet Satellite), das heute von der ESA das endgültige 'Go' - im Fachjargon 'Adoption' genannt - für die industrielle Realisierung erhalten hat. Weiter ist er mit seinem Team vom Berner CSH massgeblich am Projekt 'PLATO' (PLAnetary Transits and Oscillations of stars) beteiligt, das die Delegierten der 19 ESA-Mitgliedsländer ebenfalls heute bei ihrem Treffen in Paris als neue 'M-class'-Mission gewählt haben. Und zum Dritten leitet er zusammen mit Co-Leiter Prof. Stéphane Udry, Direktor des Departements für Astronomie der Universität Genf, den neuen Nationalen Forschungsschwerpunkt (NFS) 'PlanetS', den der Bundesrat letzten Dezember mit sieben weiteren NFS bestimmt hat.
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