Ausschnitt einer Goldoberfläche mit einer Monolage von zwei Arten von magnetischen Molekülen, welche im Schachbrettmuster angeordnet sind. Die roten und blauen Pfeile zeigen die Richtung der einzelnen magnetischen Momente (Spins) der Eisen- und Mangan-Ionen an. Es resultiert ein zweidimensionaler Ferrimagnet.
Eine Goldoberfläche, auf der sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren zu einem Nano-Schachbrettmuster selbst anordnen, stellt den ersten sogenannten ebenen Ferrimagneten dar. Die Existenz solcher zweidimensionaler magnetischer Systeme wurde bisher ausgeschlossen. Dank geschickter Materialwahl wurde dies nun von einer internationalen Forschergruppe mit Berner Beteiligung möglich gemacht. Ferrimagnete zeichnen sich dadurch aus, dass sie zwei verschiedene Arten von magnetischen Zentren besitzen, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Das Besondere an zweidimensionalen Ferrimagneten ist, dass bei der ebenen Anordnung der Magnetzustand der einzelnen Moleküle ausgelesen werden kann. Jedes dieser magnetischen Moleküle bildet so eine kleinste magnetische Speichereinheit. Diese neuartigen Strukturen könnten in der Quantentechnologie zum Einsatz kommen - etwa beim Einund Ausschalten des Magnetzustandes eines einzelnen Moleküls und somit seines Informationsgehaltes.
PER LEGGERE QUESTO ARTICOLO, CREA IL TUO ACCOUNT
Ed estendere la vostra lettura, gratuitamente e senza alcun impegno.
I vostri vantaggi
- Accesso a tutti i contenuti
- Ricevere newsmail per le novità e le offerte di lavoro
- Pubblicare annunci