Grönlands Eiskappen verlieren seit 1997 rascher an Masse

Eisberge nahe Ililissat, Grönland (Bild: Mark Garten, UN Photo)
Eisberge nahe Ililissat, Grönland (Bild: Mark Garten, UN Photo)
Die Eiskappen in den küstennahen Regionen Grönlands umfassen ca. 100.000 km2, was etwa zweieinhalb Mal der Fläche der Schweiz entspricht. Damit stellen sie eines der grössten vergletscherten Gebiete der Erde dar, abgesehen von den Eisschildern Grönlands und der Antarktis. Auf einer 'gesunden' Eiskappe kann der sogenannte Firn - eine Dutzende Meter mächtige poröse oberflächennahe Schicht - sommerliches Schmelzwasser aufnehmen. Im Winter gefriert das absorbierte Wasser, so dass die Gesamtmasse von Jahr zu Jahr in etwa stabil bleibt. Allerdings haben steigende Temperaturen diesen Zyklus aus dem Gleichgewicht gebracht: Die Menge an Schmelzwasser wurde so gross, dass der Firn komplett mit wiedergefrorenem Schmelzwasser gesättigt ist. Dadurch kann neues Schmelzwasser nicht mehr vom Firn aufgenommen werden und fliesst in die Ozeane. Eiskappen verlieren an Masse und Schmelzlinie steigt höher.
account creation

PER LEGGERE QUESTO ARTICOLO, CREA IL TUO ACCOUNT

Ed estendere la vostra lettura, gratuitamente e senza alcun impegno.



I vostri vantaggi

  • Accesso a tutti i contenuti
  • Ricevere newsmail per le novità e le offerte di lavoro
  • Pubblicare annunci

myScience