Beispiel einer Kultur von Brustkrebs-Organoiden. Die grünen Zellen in der Fluoreszenzmikroskopie (rechte Seite) sind genetisch modifiziert, um deren Bedeutung für die Entstehung von Krebsresistenzen zu untersuchen.
Ein internationales Forschungsteam unter der Co-Leitung der Universität Bern und des Niederländischen Krebsforschungszentrums (NKI) hat 3D-Zellkulturen entwickelt, deren Gene sie gezielt verändern können. So kann untersucht werden, welche Bedeutung einzelne Gene für die Entstehung von Resistenzmechanismen bei Brustkrebs haben. Dieses Wissen könnte die Wirksamkeit neuer gezielter Therapien erhöhen. Die Resistenz gegen Krebsmedikamente ist die häufigste Todesursache bei Patientinnen und Patienten mit metastasierten Tumorerkrankungen. Für alle Krebsarten gilt: Es gibt keine ideale Therapie, die bei allen Betroffenen gleich wirksam ist. Idealerweise wird gleich zu Beginn die bestmögliche Therapie angewandt, um die grösste Chance auf Heilung zu erzielen und das Risiko der Resistenzentstehung zu minimieren. Ein wichtiges Ziel der modernen Krebsforschung ist daher die Entwicklung von individuellen Therapien für Krebspatientinnen und -patienten, die sogenannte Präzisionsmedizin. In enger Zusammenarbeit mit dem Netherlands Cancer Institute (NKI) in Amsterdam und dem Hubrecht Institut in Utrecht hat ein Forschungsteam der Universität Bern nun 3D-Zellkulturen (sogenannte Organoide) entwickelt, um Resistenzmechanismen bei Brustkrebs genauer zu untersuchen und so individuelle Therapien zu finden. Die Studie dazu wurde nun in der Fachzeitschrift 'Nature Methods' publiziert. Gezielte Untersuchungen mit der Genschere. Wie kann man herausfinden, welche Therapie am besten geeignet ist für die einzelnen Patientinnen und Patienten?
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