Komplexe antike Stadtanlage in der Türkei entdeckt

Blick von Norden auf die Ruinenstätte des Sirkeli Höyük mit Zitadelle sowie Unte
Blick von Norden auf die Ruinenstätte des Sirkeli Höyük mit Zitadelle sowie Unter-, Ober- und Vorstadt. © Institut für Archäologische Wissenschaften der Universität Bern, Projekt Sirkeli Höyük
Archäologische Forschungen der Universität Bern im türkischen Sirkeli Höyük haben zur Entdeckung einer bronzeund eisenzeitlichen Stadtanlage geführt. Mit über 80 Hektaren handelt es sich damit um eine der grössten bekannten Siedlungen dieser Periode in der Türkei. Bemerkenswerte Funde unterstreichen die Bedeutung der antiken Stadt, bei der es sich sogar um das als Kultort bekannte Kummanni handeln könnte. Sirkeli Höyük ist eine bronzeund eisenzeitliche Fundstätte 40 Kilometer östlich von Adana im antiken Kilikien. Die schweizerisch-türkische Expedition in Sirkeli Höyük steht unter der Leitung der Universität Bern, gefördert wird das Forschungsprojekt vom Schweizerischen Nationalfonds und vom türkischen Kulturministerium. Bereits vor Beginn der schweizerisch-türkischen Ausgrabungen galt Sirkeli Höyük als einer der grössten bronzeund eisenzeitlichen Orte Kilikiens, einer kulturgeschichtlich immens bedeutsamen Region an der Schnittstelle zwischen der Levante (Syro-Mesopotamien), Zypern und Anatolien. Jüngste Grabungen haben nun spektakuläre Erkenntnisse hervorgebracht: Das Projektteam entdeckte mit Hilfe von geophysikalischen Prospektionen und Oberflächenbegehungen eine ausgedehnte Unterstadt mit dichter Wohnbebauung sowie eine Oberstadt, die auf zwei Bergrücken liegt und in deren Zentrum sich eine Nekropole mit Kammergräbern befindet.
account creation

POUR LIRE CET ARTICLE, CRÉEZ VOTRE COMPTE

Et prolongez votre lecture, gratuitement et sans engagement.



Vos avantages

  • Accès à l'ensemble du contenu
  • Recevoir des alertes pour les nouvelles et les offres d'emploi
  • Publier des annonces

myScience