Rätsel um Malaria-Parasit gelöst

Blutzellen, die mit blau gekennzeichneten, geschlechtlichen Parasitenformen infi
Blutzellen, die mit blau gekennzeichneten, geschlechtlichen Parasitenformen infiziert sind, verlassen die Blutgefässe (Sinusoide) und wandern vornehmlich ins Gewebe (Parenchym) des Knochenmarks ein, während die Blutzellen, die mit den rot gekennzeichneten Parasiten infiziert sind, im Blutgefäss zirkulieren oder and die Gefässwand anheften. Die Makrophagen im Parenchym versorgen die infizierten Zellen zusätzlich mit Nährstoffen und ermöglichen ihnen eine optimale Entwicklung zu reifen Gametozyten. Diese bewegen sich dann zwischen dem Gewebe und den Blutgefässen. © Nicolas Brancucci, TPHI Basel
Malaria ist eine der schlimmsten Infektionskrankheiten, an der weltweit jedes Jahr mehrere hundert Millionen Menschen erkranken. Forschende der Universitäten Bern und Glasgow haben nun herausgefunden, wie der Parasit, der Malaria verursacht, im Menschen heranreift und so der Mensch wiederum zum Überträger der Krankheit werden kann. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, Malaria dereinst auszurotten. Malaria ist eine parasitäre Tropenkrankheit, die durch den Stich weiblicher Anopheles-Mücken übertragen wird und an der jährlich etwa 500'000 Menschen sterben, die meisten davon Kleinkinder unter 5 Jahren. Um diese verheerende Krankheit einzudämmen oder bestenfalls auszurotten, bedarf es eines interdisziplinären Ansatzes. Neben der Moskito-Kontrolle, der Verwendung von Bettnetzen, die mit Insektiziden imprägniert sind sowie der Entwicklung eines effektiven Impfstoffes, braucht es neue effiziente Medikamente und einen Ansatz, um die Übertragung des Parasiten zu verhindern. Gemeinsam mit Genfer Forschenden konnte die Berner Gruppe um Volker Heussler in einer bahnbrechenden Arbeit bereits letztes Jahr einen neuen Weg zur Medikamentenentwicklung aufzeigen ( Medienmitteilung vom 26.10.2017 ). Dieselbe Berner Arbeitsgruppe hat nun auch zu einem Durchbruch in der Forschung zur Übertragung des Parasiten beigetragen. Zusammen mit dem in Glasgow tätigen Schweizer Wissenschaftler Matthias Marti ist es der Froschungsgruppe um Volker Heussler gelungen, eines der letzten grossen Rätsel des Malariaparasiten zu lösen. Parasiten-Pubertät im Knochenmark
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