Beispiel eines Planeten, der wegen erheblichen Mengen an Aluminium-26 austrocknet (links). Planeten in Regionen mit Sternen geringer Masse sammeln hingegen viele wasserreiche Bausteine an und werden zu Ozeanwelten (rechts). Bildnachweis: Thibaut Roger
Die feste Oberfläche und das ausgeglichene Klima verdankt die Erde wohl zumindest teilweise einem massereichen Stern in der Nähe der Sonne, als diese geboren wurde. Wären die radioaktiven Elemente dieses in einer Supernova sterbenden Sterns nicht ins frühe Sonnensystem eingespeist worden, wäre unser Heimatplanet eine lebensfeindliche Ozeanwelt, bedeckt mit einem globalen Eisschild. Dies belegen Computersimulationen, an denen der Nationale Forschungsschwerpunkt PlanetS, der an der Universität Bern angesiedelt ist, beteiligt war. Zwar sind mehr als zwei Drittel der Erde von Ozeanen bedeckt, doch astronomisch betrachtet sind die inneren Planeten unseres Sonnensystems ziemlich trocken - zum Glück, weil zu viel des Guten mehr Schaden anrichten als nutzen kann. Ist der Wasseranteil eines Gesteinsplaneten nämlich bedeutend grösser als auf der Erde, so wird sein fester Mantel von einem tiefen, globalen Ozean und einer undurchdringlichen Eisschicht am Meeresboden bedeckt. Dies verhindert geochemische Zyklen wie den Kohlenstoffkreislauf auf der Erde, die das Klima stabilisieren und Bedingungen schaffen für Leben, wie wir es kennen. 'Hatten wir also ausserordentlich viel Glück, oder gibt es systematische Effekte, die Planetensysteme wie unseres von anderen unterscheiden?' fragte sich Tim Lichtenberg, als er an den Instituten für Astronomie und Geophysik der ETH Zürich seine Doktorarbeit in Angriff nahm.
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