Parkinson-Krankheit: Ein Vorbote des kognitiven Verfalls

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 (Image: Pixabay CC0)
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(Image: Pixabay CC0) Forscher haben nachgewiesen, dass frühe Halluzinationen bei der Diagnose der Parkinson-Krankheit mit einem höheren Risiko für einen kognitiven Verfall verbunden sind. Haben Sie schon einmal das Gefühl gehabt, dass jemand hinter Ihnen steht, so dass Sie sich umdrehen, um festzustellen, dass niemand da ist? Dies wird als "Präsenzhalluzination" bezeichnet. Dieses Phänomen ist zwar kaum dokumentiert, tritt aber besonders häufig bei Parkinson-Patienten auf und kann schon früh im Verlauf der Krankheit auftreten. Manchmal wird es von Patienten und Ärzten ignoriert oder als Nebenwirkung der Medikation abgetan. Wissenschaftler der EPFL haben herausgefunden, dass unter den neu diagnostizierten Parkinson-Patienten diejenigen, die diese Art von Halluzinationen erleben, ein höheres Risiko für einen raschen kognitiven Verfall aufweisen. Ihre Ergebnisse wurden in Nature Mental Health veröffentlicht. "Wir wissen jetzt, dass frühe Halluzinationen bei der Parkinson-Krankheit ernst genommen werden müssen", erklärt Olaf Blanke, Inhaber des Bertarelli-Lehrstuhls für kognitive Neuroprosthetik und Leiter des Labors für kognitive Neurowissenschaften an der EPFL.
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