«Die Schweizer Wasserkraft muss noch flexibler werden»

«Die langfristigen Investitionen der Wasserkraft sind eine grosse Herausforderun
«Die langfristigen Investitionen der Wasserkraft sind eine grosse Herausforderung»: Hannes Weigt vor dem Kraftwerk Birsfelden ( Universität Basel, Oliver Hochstrasser).
Von den unsicheren Entwicklungen in den Energiemärkten ist auch die Schweizer Wasserkraft betroffen. Die Branche werde sich nur behaupten, wenn sie rasch und flexibel auf Veränderungen reagieren kann, sagt der Ökonom Hannes Weigt von der Forschungsstelle Nachhaltige Energieund Wasserversorgung der Universität Basel im Gespräch. Herr Weigt, wir sind hier im Wasserschloss Europas. Unsere Wasserkraftwerke liefern seit Jahrzehnten erneuerbare, saubere Energie, die relativ sicher und erst noch speicherbar ist. Wo liegt eigentlich das Problem? Hannes Weigt: In den letzten Jahren ist der Strompreis in den europäischen Märkten deutlich gefallen, was alle Energieproduzenten vor grosse Probleme stellte. Sie mussten feststellen, dass die Einnahmen für Wasserkraft unter die langjährigen Durchschnittskosten gefallen sind. In der Schweiz sind die Energiepreise für Kleinkunden zwar noch reguliert - was sichere Einnahmen verspricht - doch müssen vor allem die grossen Stromversorger mit den niedrigen Preisen auf dem ausländischen Markt auskommen. Als weitere Herausforderungen kommen etwa der Klimawandel - und wie diesem begegnet wird - sowie die Konkurrenz durch andere erneuerbare Energien dazu. Somit haben die Unsicherheiten in der europäischen Energiefrage grosse Rückwirkungen auf die Schweiz. Der Strommarkt ist heute nicht mehr so sicher planbar wie noch vor 50 Jahren. Welche Rolle spielt die Wasserkraft in der Schweiz?
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