Elf SNSF Starting Grants für Forschende an der Universität Bern

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Elf ausgezeichnete Forschungsprojekte: von den insgesamt 67 Projekten in der diesjährigen Ausschreibung der «Starting Grants»-Beiträge des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) werden elf aus Bern unterstützt. Die Fördersumme für die Berner Forschenden beträgt insgesamt rund 19 Millionen Franken.

Da die Schweiz beim europäischen Forschungsund Innovationsprogramm Horizon Europe aktuell ein nicht-assoziierter Drittstaat ist, hat der Bund den SNF beauftragt, eine Ausschreibung für SNSF Starting Grants 2024 zu lancieren. Diese deckt einerseits als Übergangsmassnahme die ERC Starting Grants ab, andererseits ersetzt sie die SNF-Förderinstrumente PRIMA und Eccellenza. Das Förderinstrument steht allen Disziplinen und Themen offen. Forschende aus allen Ländern können daran teilnehmen. Gesuchstellende können ein Budget von maximal CHF 1,8 Millionen Franken für eine Laufzeit von fünf Jahren beantragen.

Gute Bedingungen für Spitzenforschung

In der diesjährigen Ausschreibung der SNSF Starting Grants wurden über 440 Gesuche eingereicht, wovon insgesamt 67 Projekte mit rund 115 Millionen Franken gefördert werden. Dabei handelt es sich um Beiträge für Forschende, die mit einem eigenen Team ein unabhängiges Forschungsprojekt in der Schweiz durchführen wollen. Von den elf Projekten, die an der Universität Bern gefördert werden, sind acht von Frauen, und fünf sind von Forschenden, die von einer anderen Institution nach Bern wechseln. ’Es handelt sich hier um einen grossen Erfolg - nicht nur weil wir gleich elf dieser sehr kompetitiven Grants einwerben konnten, sondern auch, weil dank unseren guten Forschungsbedingungen mehrere herausragende Nachwuchsforschende nach Bern kommen, um ihre Projekte durchzuführen’, sagt Hugues Abriel, Vizerektor Forschung der Universität Bern. Erfreulich sei auch, dass die Projekte so viele verschiedene Forschungsbereiche abdeckten.

Die elf ausgezeichneten Projekte befassen sich mit dem Wasserkreislauf, der sozioökonomischen Entwicklung im Mittelmeerraum im 2. Jahrtausend vor unserer Zeit, Bakteriophagen und ihrer Rolle bei der Entstehung von Antibiotikaresistenzen, Grenzgewalt, der Verstärkung von positiven Erinnerungen bei depressiven Patientinnen und Patienten, fehlerhaften medizinischen Diagnosen, der Geschichte der Algebra im Mittelmeerraum, der Entstehung von Herzrhythmusstörungen, der Untersuchung des Ozeans auf dem Jupitermond Europa, dem immunologischen ’Gedächtnis’ für Darmbakterien sowie Therapieansätzen gegen gefährliche Verwachsungen im Bauch.

Detailbeschreibungen der Projekte sowie Kurzbiografien der Forschenden: