Malaria: Kommunikation der Parasiten
Welches Tier für den Menschen am gefährlichsten ist? Eine Mücke. Denn im Falle der Malaria zum Beispiel kann ein einfacher Stich tödlich sein. Die Mechanismen dieser Krankheit sind noch nicht gut erforscht. In einer neuen, an der Universität Freiburg durchgeführten Studie wird nun gezeigt, wie der Parasit die Krankheit beeinflusst. Mit diesen Ergebnissen soll es möglich werden, nicht nur die Anzahl der tödlichen Krankheitsverläufe, sondern auch direkt die Anzahl der infizierten Mücken zu verringern. Auf der Welt gibt es 300 Millionen mit Malaria infizierte Menschen, und drei Milliarden leben in Risikogebieten: Die Malaria bleibt also auch im 21.Jahrhundert eine der grossen Herausforderungen für das öffentliche Gesundheitswesen. Die Krankheit wird von Mücken, die mit einem Parasiten der Gattung Plasmodium infiziert sind, per Stich auf den Menschen übertragen.



