Wir bitten Sie, bis auf Weiteres kein Wasser aus den Wasserhähnen von MIS 01 zu konsumieren. Die anderen Flügel MIS 02 bis MIS 07 wurden ebenfalls getestet und sind nicht betroffen, da die Werte dort unter den gesetzlichen Normen liegen.
Um die Überschreitung der festgestellten Werte zu interpretieren, haben wir den Arbeitsmediziner kontaktiert, der das Gesundheitsrisiko für die Mitarbeiter_innen, die das Wasser von MIS 01 konsumiert haben, als gering oder sogar sehr gering einschätzt. Dies insbesondere aus mehreren Gründen:
- Die festgestellten Überschreitungen bei Blei liegen unter oder auf dem alten Grenzwert von 25 µg/l (der Wert wurde 2013 gesenkt, um Säuglinge besser zu schützen).
- Bei Cadmium würde man selbst bei einem täglichen Konsum von 2 l Wasser aus dem Wasserhahn, in dem der Wert am höchsten ist, unter dem toxikologischen Referenzwert liegen, der für Erwachsene bei etwa 20 µg pro Tag liegt (ausser bei anderen Expositionsquellen wie Zigarettenrauch oder Nahrung).
Ein biologischer Test wird vom Arbeitsmediziner nicht für notwendig erachtet. Zudem:
- Im Trakt MIS 01 wurden bereits Wasserspender aufgestellt.
- Der Ursache der erhöhten Werte wird nachgegangen und ein Plan für die Durchspülung der Leitungsrohre erstellt.
Personen, die im Trakt MIS 01 arbeiten und weitere Fragen haben oder sich einer medizinischen Untersuchung unterziehen möchten, können sich dafür an sante-securite@unifr.ch wenden.
Wir bleiben in Kontakt mit dem SAAV und werden Sie auf jeden Fall informieren, sobald sich die Situation weiterentwickelt hat.
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