Training durch Füttern des Meerschweinchens. Bei der Interaktion mit den Tieren können Bewegungen nach einer Hirnverletzung wieder aktiviert werden. (Bild: Rehab Basel)
Die tiergestützte Therapie kann positive Effekte auf Patienten und das Pflegepersonal haben. Eine Psychologin der Universität Basel untersucht, wie Tiere die Rehabilitation nach einem Unfall unterstützen können. Hasen, Katzen, Pferde, Schafe - was wie die Beschreibung eines Streichelzoos klingt, sind in Wahrheit die tierischen Mitarbeiter des Rehab Basel. Anzutreffen sind sie auf einer grossen Anlage im Therapie-Tiergarten. Bereits seit 30 Jahren setzt die auf Hirnverletzungen und Querschnittlähmungen spezialisierte Klinik erfolgreich auf Hippotherapie - der Physiotherapie auf dem Pferd. Nun ergänzen Esel, Schafe, Ziegen, Katzen, Meerschweinchen sowie Minipigs und Hühner das therapeutische Angebot. Diese Tiere bringen laut Karin Hediger, Psychologin an der Universität Basel, die unterschiedlichsten Fähigkeiten mit und können so bestens auf die verschiedenen Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten eingehen. Ziel ist es, Tiere in andere Therapiemethoden zu integrieren und so die ganzheitliche Rehabilitation zu unterstützen. In der Pädagogik werden Hunde schon länger eingesetzt, etwa bei Kindern mit Lese-Rechtschreibschwächen oder mit ADHS. Aber auch in Altersund Demenzheimen und sogar in Gefängnissen haben sich Tierbesuche bewährt. Um die Wirksamkeit der Therapie besser zu überprüfen, wurde die tiergestützte Therapie am Rehab von Beginn an vom Team um Karin Hediger wissenschaftlich begleitet. Ihre Forschungsgruppe untersucht dabei die Effekte dieser Therapie, aber auch, wie sich die Anwesenheit der Tiere auf die Mitarbeitenden der Klinik auswirkt. Positive Effekte auf die Patienten
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