Aggressivität der akuten myeloischen Leukämie entschlüsselt

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Forschende des Departements Biomedizin der Universität Basel und des Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research (FMI) haben entdeckt, warum akute Leukämien mit der gleichen genetischen Veränderung unterschiedlich aggressiv verlaufen. Sie zeigen, dass die krebsauslösende Veränderung besonders verheerend ist, wenn sie in frühen Blutstammzellen auftritt, in denen bestimmte Gene aktiv sind, welche die Zellwanderung und die Gewebeinvasion begünstigen. Diese Erkenntnisse erlauben es jetzt, Patienten klarer zu gruppieren, Therapien anzupassen, und für die Zukunft hoffentlich gezielte Therapien zu entwickeln. Die akute myeloische Leukämie (AML), ein Blutkrebs, wird durch verschiedene genetische Veränderungen in Blutvorläuferzellen ausgelöst. In der Folge kommt es zu einer massiven Vermehrung der myeloischen Vorläuferzellen, welche verschiedene weisse Blutkörperchen hervorbringen. Dadurch wird die normale Blutbildung im Knochenmark gestört und schliesslich ganz verdrängt. Die Krankheit kann mit einer Chemotherapie behandelt werden. Sie verläuft aber selbst bei der gleichen genetischen Veränderung oft unterschiedlich aggressiv.
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