Spuren im Gehirn von Alzheimer-Patienten

- DE - FR
Die Alzheimer-Krankheit hinterlässt bereits Jahre vor dem Auftreten der typischen Symptome erste Spuren im Gehirn. Dazu gehört die dysfunktionelle Ansammlung des Notch1-Proteins, welche die Synapsen zwischen den Nervenzellen ausser Gefecht setzt und so zum kontinuierlichen Gedächtnisverlust führt. Die Forschungsgruppe von Dr. Lavinia Alberi am Department für Medizin der Universität Freiburg will genau dieses Protein nun als Biomarker in der Frühdiagnostik von Morbus Alzheimer verwenden. Alzheimer ist eine neurodegenerative Erkrankung, die zum Absterben von Gehirnzellen, zu Gedächtnisverlust und schliesslich zu Demenz führt. Aktuell leiden in Europa rund 6 Millionen Menschen unter der Krankheit; in der Schweiz sind rund 119'000 Menschen davon betroffen - das entspricht in etwa der Wohnbevölkerung der Stadt Bern. Der Verlauf der Alzheimer-Krankheit durchläuft verschiedene Stadien, die sich über eine Zeitspanne von mehreren Jahrzehnten ausdehnen können und während derer die Vermehrung von sogenannten amyloiden Ablagerungen (Beta-Amyloid-Plaques) und neurofibrillären Bündeln (Neurofibrillen) laufend zunimmt. Interessant dabei ist, dass die Ablagerungen und Neurofibrillen bereits Jahre vor dem Auftreten der ersten Krankheitssymptome beginnen. Versuche an Nagetieren zeigen allerdings, dass weder das Blockieren der Plaques noch das Unterbinden von neuen fibrillären Ablagerungen den Gedächtnisverlust aufhalten kann. Es müssen also zusätzliche molekulare Spuren im Gehirn identifiziert werden, um effiziente Therapien gegen die zerstörerische Krankheit entwickeln zu können. Potentieller Biomarker für den Morbus Alzheimer
account creation

PER LEGGERE QUESTO ARTICOLO, CREA IL TUO ACCOUNT

Ed estendere la vostra lettura, gratuitamente e senza alcun impegno.



I vostri vantaggi

  • Accesso a tutti i contenuti
  • Ricevere newsmail per le novità e le offerte di lavoro
  • Pubblicare annunci

myScience