Gene in der «dunklen Materie» der DNA besser identifizieren

Eine neue Methode erlaubt es, Gene schneller, präziser und günstiger zu identifizieren. Auch Gene in der 'dunklen Materie' unserer DNA können so besser bestimmt werden, wie eine internationale Studie zeigt. Daran war auch das Department for Biomedical Research (DBMR) der Universität Bern beteiligt. Für die biomedizinische Forschung sind Informationen, die in Sequenzen von menschlichen Genen enthalten sind, von grosser Bedeutung. Diese Informationen können jedoch ohne eine detaillierte 'Karte' der Gene innerhalb des menschlichen Genoms nur unzulänglich erschlossen werden. Über Gene, die Proteine codieren und somit biologische Merkmale bestimmen, ist bereits viel bekannt. Noch relativ unerforscht sind hingegen sogenannte nicht-codierende Gene, die auch als 'dunkle Materie der DNA' bezeichnet werden. Dazu gehören auch die 'long non-coding RNAs' (lncRNAs), die 98% des menschlichen Genoms ausmachen. Sie werden mit zahlreichen Krankheiten in Verbindung gebracht. Ein internationales Team um Rory Johnson vom Department for BioMedical Research der Universität Bern hat nun eine neue Methode entwickelt, um diese 'dunkle Materie'-Gene besser identifizieren, auffinden und charakterisieren zu können. Die Methode wurde im Mausmodell und im menschlichen Genom getestet und in einer Studie in der Fachzeitschrift 'Nature Genetics' publiziert. Unterstützung für biomedizinische Forschungsprojekte weltweit
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